Einmal um die ganze Welt

Hans Jürgen Schwerhoff und seine Frau starten am ersten AERO-Tag am Donnerstag 8. April 2010 zu einer Weltumrundung

Was kann schöner sein, als das Fliegen mit dem Reisen zu einem traumhaften Erlebnis zu verbinden? Was einmal als Idee vor etlichen Jahren entstand, reifte bei Hans Jürgen Schwerhoff und seiner Frau in den letzten zwei Jahren zu einem konkreten Projekt: die Weltumrundung im selbst geflogenen Flugzeug. Der Start der Tour ist am Donnerstag, 8. April 2010 auf der AERO, der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt in Friedrichshafen. Eine Zwischenlandung ist auf der AirVenture in Oshkosh in den USA geplant, um damit den Brückenschlag zwischen den beiden größten Messen der Allgemeinen Luftfahrt herzustellen. Am Freitag, 20. August 2010 endet der Flug um den Globus wieder in Friedrichshafen.

Auf dieser Tour werden die Schwerhoffs einige der schönsten Orte der Welt besuchen. Dabei ist das Ziel nicht das Ankommen allein, sondern auch der jeweilige Flugweg dorthin. Er führt über Wüstenregionen, ewiges Eis, Gebirgsformationen, Regenwälder, Korallenriffe, und Ozeane.

Auf ihrer Website www.rtw2010-s3.de nehmen die Piloten alle Interessierten auf diese Reise mit und verbinden damit die Hoffnung, dass der Funken "Faszination des Fliegens" überspringen möge. Unabhängig davon, ob es das persönliche Ziel ist, ein passionierter Privatpilot zu werden oder ein kommerzieller Verkehrspilot: die "Faszination des Fliegens" verbindet weltweit alle Piloten.

Auf der Website finden Interessierte außerdem Einblicke in die erforderlichen Vorbereitungsarbeiten des Projekts "Weltumrundung", Informationen über Flugzeug und Ausrüstung sowie Routenbeschreibungen. Zusätzlich geben die Schwerhoffs einige nützliche Tipps an die Hand und berichten aktuell über ihre Erlebnisse und Reiseeindrücke.

"Single Hand, Single Engine, Single Trip". Die fliegerische Herausforderung besteht darin, dass ein Pilot auf der Gesamtstrecke das einmotorige Leichtflugzeug um die Welt steuert. Natürlich nicht non-stopp – aber in einer ununterbrochenen Reise mit vielen Zwischenstopps. Auch wenn das Luftfahrzeug von einem Piloten gesteuert wird, so kann das Vorhaben letztlich nur durch gute Teamarbeit im Cockpit und viele helfende Hände am Boden zum Erfolg geführt werden.

Leider gibt es bei einem solchen Vorhaben keine Erfolgsgarantie, wie etwa bei einer gebuchten Weltreise. Negative politische Entwicklungen auf der geplanten Route, schwerwiegende technische Probleme, Wetter und persönliche Gründe können das Projekt gefährden: „In keinem Fall aber wollen wir uns eines Tages darüber ärgern müssen, dass wir es nicht zumindest versucht hätten“, erklärt Hans Jürgen Schwerhoff.
Round the world 2010
Weitere Informationen unter:
www.rtw2010-s3.de

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