AERO EXPO

POLIZEIDROHNEN IM EINSATZ

10. + 11. April 2019 | Halle A2 | MESSE FRIEDRICHSHAFEN

Theorie | Praxis | Networking

Drohne
Logo AERO DRONES

Diese enorme Vielfalt in der Anwendung variiert erheblich – von Bundesland zu Bundesland, jedoch erst recht über Ländergrenzen hinweg. Ebenso durchläuft die unbemannte Technik eine permanente Evolution.

 

Die AERO-Sonderveranstaltung „Polizeidrohnen im Einsatz“ bringt Einsatzwissen, Erfahrungsaustausch und reale Flugszenarien europaweit an einem Ort zusammen: in Friedrichshafen.


Firma Web Stand Nr.

Aero Network DMI

www.aeronetwork.de

A2-205

Bundesvereinigung fliegendes Personal der Polizei

www.bfpp.de

A2-102

CADsys Vertriebs- und Entwicklungs GmbH

www.cadsys.de

A2-405

CURPAS e.V.

www.curpas.de

A2-209

Yuneec Europe GmbH

www.yuneec.com

A2-209

Dedrone GmbH

www.dedrone.com

A2-403

droneparts e.K.

www.droneparts.de

A2-100

ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH

www.esg.de

A2-301

EuroAvionics Navigationssysteme GmbH & Co. KG

www.euroavionics.com

A2-106

exabotix GmbH

www.exabotix.de

A2-201

FF-Company Multicopter & Drones GmbH

www.ff-multicopter.de

A2-203

Hybrid Airplane Technologies GmbH

www.hybrid-airplane.com

A2-211

Nahecopter - 3Dscan 360

www.nahecopter.de

A2-100

Polizei Baden-Württemberg

www.polizei-bw.de

A2-501

quantum-systems GmbH

www.quantum-systems.com

A2-301

Remote Vision GmbH

www.remotevision.ch

A2-207

SKY-HERO SA

www.sky-hero.com

A2-104

Swissdrones Operating AG

www.swissdrones.com

A2-401

Tamron Europe GmbH

www.tamron.eu

A2-205

Telemeter Electronic GmbH

www.telemeter.info

A2-407

Tholegrobotics

www.tholeg.com

A2-303

YellowScan

www.yellowscan-lidar.com

A2-303

Der Markt der unbemannten Fluggeräte hat zwischenzeitlich eine Renaissance erfahren. Die meisten Hersteller haben die einst für den Hobby und Freizeitbereich entwickelte Technologie für die kommerzielle Anwendung professionalisiert.

Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit wurde dadurch erschwert: viele preisgünstige UAV-Systeme werden durch leistungsstarke Kamera- und Bildübertragungssysteme sowie Software aufgewertet. Auch die Reichweite und Ausdauer solcher Geräte ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Auf der anderen Seite sind die Flugleistungen zu betrachten: Ausfallsicherheit von Motoren, Redundanz und maximale Traglast auch für Sensoren von Drittanbietern.

Grundsätzlich kann eine Drohne im Polizeidienst die Fähigkeitslücke zwischen Hubschrauber und bodengebundenen Aufklärungs- und Dokumentationssystemen abdecken. Allerdings ist auch wahr: je spezialisierter, flugstabiler und redundanter eine Drohne ausgelegt ist, desto höher muss das Budget für die Anschaffung dimensioniert sein. Die spezifische Ausbildung des Personals an dem unbemannten Fluggerät sollte durch den Hersteller erfolgen und muss in den Anschaffungskosten berücksichtigt sein.

Das Nadelöhr „Elektroantrieb“ zwingt die Hersteller dazu, Drohnen immer leichter zu bauen. Es ist in den zahlreichen Folgeversionen gerade aus Fernost zu sehen: Verstrebungen werden dünner und Kunststoffelemente filigraner. Weil sich die Akkutechnologie nur noch langsam steigern kann, können Leistungsverbesserungen einer Drohne nur noch durch das Gewicht und die Motoren nennenswert erreicht werden.

Die Herstellung der schnellen Einsatzbereitschaft eines UAV kann auf die Fertigungsqualität derselben natürlich keine Rücksicht nehmen. Es wäre demnach darauf zu achten, dass eine Polizeidrohne nicht nur in der Luft sondern auch am Boden und im Handling extrem stabil ist, ohne dabei den Einsatzzweck und das Einsatzziel negativ zu beeinflussen.

Mit der Einführung der DSGVO wurde die Einhaltung von Datenschutz und Informationssicherheit auf ein neues Level gehoben. In der Polizeiarbeit war beides jedoch von Anfang ein Thema. Ermittlungstaktische Ergebnisse und die Sicherheit gewonnener Erkenntnisse sind in allen Fällen zu schützen.

Für den Einsatz von Drohnen bedeutet dies, dass Übertragungswege (Steuerdaten und Bilddaten) abhörsicher und störsicher ausgelegt sein müssen und die Speicherung von Bilddaten so zu erfolgen hat, dass sie vor dem Zugriff Dritter geschützt sind.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass keine der am Markt erhältlichen UAV alle diese Disziplinen beherrscht und einen sicherheitsbehördlichen Standard erfüllen würde. Die Absicherung von Bildübertragungswegen ist technisch möglich, jedoch nur gegen Aufpreis erhältlich. Der beste Schutz davor, dass gespeicherte Bilddaten in unberechtigte Hände gelangen, ist, dass das UAV ohne Bilddatenspeicher konzipiert ist und diese Daten ausschließlich an der Bodenstation empfangen und auch nur dort unter behördlicher Kontrolle gespeichert und verarbeitet werden.

Die inzwischen verfügbaren Anti-Drohnensysteme sind eindrucksvoll und erzielen mit jeweils unterschiedlichen Methoden gute Werte. Der Erfolg solcher Systeme ist jedoch von einer Vielzahl von Faktoren abhängig.

Einige Systeme arbeiten mit kombinierten optisch-akustischen Sensoren, andere nutzen Radar und werten Funkfrequenzen aus, um potenziell unauthorisierte Drohnen zu entdecken. Die Identifikation solcher Drohnen ist auch nicht die Schwierigkeit.

Die Abwehrmethode wird an der Stelle komplex, an der die fremde Drohne an ihrem weiteren Flug gehindert werden soll. Es gibt Lösungen, bei der eine Jägerdrohne in der Luft ein Fangnetz auf die unauthorisierte Drohne wirft und diese damit unschädlich macht. Dies setzt ein hohes Maß an fliegerischem Können und einer schnellen Einsatzbereitschaft der Jägerdrohne voraus. Andere Lösungen versuchen durch Auswertung der Steuersignale den Standort des Steuerers zu ermitteln und den unerlaubten Drohnenbetrieb vor Ort am Boden zu unterbrechen. Der meistdiskutierte Ansatz ist aktuell jedoch der, bei dem die Drohne mittels elektromagnetischem Impuls in der Luft unschädlich gemacht wird. Die in Richtung der fremden Drohne geformte Strahlenenergie führt zur Überlastung der elektronischen Bordkomponenten und endet in der Regel mit einem Absturz. So wird zwar die Gefahr durch den unerlaubten Flug umgehend gestoppt, es stellen sich jedoch Fragen bezüglich von Drittschäden, wenn ein UAV unkontrolliert zu Boden geht.

Bisweilen endet die Verwendung der mit Hilfe von Drohnenflügen erzeugten Bilddaten entweder in Speicherarchiven oder es kommt zumindest noch zu einer Weiterverarbeitung zu einem sogenannten Orthophoto, bei dem sich Entfernungen bis auf inzwischen Zentimeter genau zwischen verschiedenen Pixeln aus dem georeferenzierten Bild herausrechnen lassen. Doch die Technik ist inzwischen weiter gereift und die Daten lassen sich auch in der virtuellen Realität verwenden. Durch die enthaltenen Geoinformationen und die Referenzierung zur Wirklichkeit ist es inzwischen möglich, eine solche aus Drohnenluftbildern errechnete Datenumgebung „begehbar“ zu machen. Dabei übernimmt ein Computer die Angaben aus Länge, Breite und Höhe und auch die optischen Merkmale der fotografierten Oberflächen und erzeugt daraus ein virtuelles Abbild. Mit Hilfe einer VR-Brille und Bewegungssensoren kann man diese Welt betreten und jeder Schritt wird auch in dieselbe Bewegung in dieser 3D-Welt umgesetzt. Eine gelaufene Strecke von 10 Metern entspricht derselben Entfernung in der virtuellen Umgebung. Für den Polizeialltag würde das bedeuten, dass Einsätze noch genauer geplant und vorher durchlaufen werden könnten. Sichtachsen und Hindernisse können vorab geprüft und Zugangswege beispielsweise abgelaufen werden. Liegen von der Örtlichkeit keine 3D-Daten vor, können diese mit einem Drohnenflug generiert werden – das UAV wird zum non-linearen Einsatzmittel.

Die AERODrones ist die Schwerpunktmesse für die unbemannte Luftfahrt im Rahmen der jährlichen AERO Friedrichshafen. Seit 40 Jahren ist die AERO die europäische Leitmesse der zivilen Luftfahrt.
Die diesjährige Sonderveranstaltung „Polizeidrohnen im Einsatz“ erhält auf dem Messegelände einen abgeschirmten Messebereich mit ganz eigener Halle  und strenger Zugangskontrolle.
Workshopräume, Industrieaustellung mit Cateringbereich und eine Flughalle mit 1.320 qm runden das einzigartige Tagungsangebot ab und  definieren damit einen neuen Standard für die Polizei.

 
 
AERO

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In Kooperation mit der

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Polizeidrohnen im Einsatz

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